VIELSEITIG: Meine Angebote

Auf der Suche nach der eigenen Mitte, nach Sinn und Ganzheitlichkeit, will psychotherapeutische Seelsorge Menschen begleiten.

Dabei möchte sie Menschen nicht benutzen oder instrumentalisieren, sie möchte auch nicht abstruse Wege aufzeigen, die in Abhängigkeiten oder esoterische Nischen führen: sie versucht auf dem Boden christlicher Spiritualität und Mystik Menschen auf der Suche nach sich selbst und nach Gott ein ehrlicher und kompetenter Gefährte zu sein.

Die Botschaft der Mystik, dass wir das Göttliche nicht festhalten können, nicht in den Griff bekommen können und die Botschaft der unbedingten Liebe Gottes, fassbar im Reden und Tun des Jesus von Nazareth, führen hin zu einem Leben in befreiter Selbstverantwortung.

Psychotherapeutische Seelsorge unterstützt die Suche des Menschen nach einem sinn-vollen Leben und einem spirituellen Weg. Sie kann psychotherapeutische Seelsorge in Gesprächen über die Sinnsuche und die eigenen Gottesbilder wirken wie auch in gemeinsam gegangenen Erfahrungswegen (z. B. in der Erfahrung des Jakobsweges).

Mitten im Leben kann es geschehen, dass etwas Einschneidendes passiert oder dass sich uns die Sinnfrage stellt, dass neue Sehnsucht Raum gewinnt oder sich Angst in unseren Herzen ausbreitet. Dann stecken wir mitten in einer Krise.

Eine Krise kann Lebenskrise sein — wenn wir mitten im Leben Zweifel bekommen an unserem Weg, an unserer Berufung, am Sinn unseres Daseins. Eine Krise kann akute Folge eines Ereignisses sein, das uns bis ins Mark erschüttert: wenn ein Mensch stirbt, der uns nahe steht, wenn eine Beziehung stirbt, wenn etwas mit Gewalt in unser Leben tritt und alles durcheinander wirft.

Krisenbewältigung im Rahmen der therapeutischen Seelsorge betrifft:

  • Menschen, die von Trauer überwältigt nach Wegen suchen, das Leben zu bestehen
  • Menschen, die durch Erfahrungen von Gewalt gebrochen scheinen und sich klein und wertlos fühlen
  • Menschen, die mitten im Leben eine Sinnkrise erleben (persönlich, in ihrer Beziehung) und sich Rat und Begleitung erwünschen

Psychotherapeutische Seelsorge nimmt den Menschen in seiner momentanen Erschütterung ernst und begleitet auf einem Lösungs- und Entscheidungsweg. Auf der Suche nach neuen Perspektiven steht sie an ihrer / seiner Seite, damit die Krise nicht mehr Gefahr ist, sondern eine Gelegenheit.

Psychotherapie wendet Not

Psychotherapie ist angeraten, wenn psychisches Leid Ihr Leben einschränkt, die Lust am Leben nimmt und Sie in ihren Lebensvollzügen einengt. Sie ist not-wendig, um im wahrsten Sinn des Wortes die innere Not zu wenden. Ziel der Behandlung durch Gespräche und Übungen ist die Linderung des Leids: der schwarzen Angst, der abgrundtiefen Traurigkeit, der lähmender Erstarrung - bis hin zu möglicher körperlicher Auswirkungen und zum sozialen Rückzug.

Psychotherapie — Wegbegleitung und Heilung

In der Therapie finden die entscheidenden Lebensthemen ebenso ihren Raum wie aktuelle Krisensituationen und deren Auflösung. Insgesamt geht es einer psychotherapeutischen Seelsorge darum, dass Klienten wieder Kraft gewinnen und ihre Probleme mit unterstützender Begleitung lösen — mit dem Ziel größerer Selbstzufriedenheit und Selbstachtung. Sie möchte auf einem Weg begleiten, der Menschen wieder die Lebenslust entdecken lässt, die es ihnen möglich macht, "nach den Sternen zu greifen". Sie möchte unterstützen, dass Menschen ihre innere Ruhe und Gelassenheit finden, die eigene Mitte. Sie möchte an der Seite derer stehen, die mit Wunden durchs Leben schreiten und die eine große Sehnsucht treibt, einen heilsamen Weg hin zu einer spürbaren Lebenserleichterung zu gehen.

Klient und Therapeut — zwei Partner „Hand in Hand”

Bei der psychotherapeutischen Behandlung von Angstzuständen, depressiven Verstimmungen und Krisen sind Klient und Therapeut Partner und sitzen somit im selben Boot. Wenn Angst um sich greift und Traurigkeit niederdrückt, wenn Gefühle und Verhalten Beziehungen erschweren oder gar bedrohen, wenn Ereignisse im Leben sich tief in die Seele eingegraben haben, dann sind Klient und Therapeut verschworene Partner. Gemeinsam sind sie auf der Suche nach der Befreiung aus Angst und tiefer Trauer, nach Bewältigung von Augenblicken und Lebenszeiten, die tiefe Spuren in der Seele hinterlassen haben. Gemeinsam, gleichsam „Hand in Hand”, gehen sie den Weg in eine bessere Zukunft und ein gelingenderes Leben.

Therapie, um sich selbst zu entdecken

Therapie ist auch eine Möglichkeit, der eigenen Geschichte und den eigenen Gefühlswelten und Verhaltensweisen auf die Schliche zu kommen und sich selbst neu zu erfahren. So kann sich Persönlichkeit weiterentwickeln.

Wenn sich das Leben auf einmal zuspitzt und mitten an seinen Kreuzungen Entscheidungen anstehen — dann setzt hier psychotherapeutische Seelsorge mit kompetenter Begleitung an.

Möglichkeiten ausloten, die Fähigkeit, eine Entscheidung treffen zu können, zu stärken — dies ist Aufgabe einer professionellen Wegbegleitung. Diese macht aber auch die Hindernisse zum Thema, die einer Entscheidung im Wege stehen. Auch hier ist die Grenze zur therapeutischen Behandlung fließend.

Der Coach als „Reisegefährte”

Der Begriff „Coach” stammt aus der englischen Sprache und bedeutet dort Kutsche. Dieser Begriff beschreibt also ein Instrument, das es Menschen ermöglicht, von einem an einen anderen Ort zu gelangen. Das Ziel formuliert der Coachee, der Coach begleitet den Coachee auf dem Weg als neutraler „Reise”-Gefährte.

Erste entlehnte Verwendungen des Wortes Coach fanden im Sport statt. Dort ist der Coach nicht nur Trainer der sportlichen Fertigkeiten, sondern darüber hinaus ist er Begleiter, Motivator, etc. Der Coach im Sport ist auch oder gerade Trainer der mentalen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Sportler.

Der Coach als Begleiter auf dem Weg zur Weiterentwicklung und Selbststeuerung

Vor diesem Hintergrund wird klar, dass der Charakter eines Coachings nicht dadurch gekennzeichnet ist, dass der Coach die Lösungen für Probleme oder Konflikte mitbringt. Vielmehr ist der Coach ein neutraler Gesprächs- und Interaktionspartner, der seinem Coachee den Prozess der individuellen (Weiter-) Entwicklung eröffnet, erleichtert und begleitet. Der Coachee lernt, sich im privaten und beruflichen Bereich selbst zu steuern und seine Talente und Fähigkeiten, seine Ressourcen zu erkennen und optimal einzusetzen.

Coaching im Sinne der psychoanalytischen Seelsorge meint Wegbegleitung, meint, das private Leben und die berufliche Karriere selbst zu steuern und zu lernen, mit Schwierigkeiten und Hindernissen kompetent umzugehen.

Gedacht ist das Angebot des Coaching / der Wegbegleitung also für:

  • Privatpersonen, die sich individuell den Aufgaben des Alltags stellen und so individuell weiterentwickeln möchten
  • Arbeitnehmer, die sich auf dem Weg ihrer persönlichen Karriere den Spiegel vorhalten möchten, um beruflich erfolgreich zu sein und die gefundene Kraft gleichzeitig auch im Privaten und im Beziehungsleben gewinnbringend einzusetzen, damit ein Plus an Lebensqualität entstehen kann
  • Führungskräfte, die kompetent und menschlich ihre Führungsaufgaben in der täglichen Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen gestalten wollen und die darüber hinaus die Balance zwischen einer erhöhten Leistungsfähigkeit aufgrund entdeckter eigener Ressourcen und einer angemessenen Pflege der eigenen Bedürfnisse halten wollen.
  • Arbeitnehmer und Führungskräfte, die sich unangemessenen Hindernissen (Mobbing, Burn-Out) gegenüber sehen. Hier ist die Grenze zur Psychotherapie fließend.

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